Filteranlagen und Umweltschutz

Heutzutage sind Filteranlagen in der Industrielandschaft nicht mehr wegzudenken und in einigen weiterentwickelten Industrieländern sind sie sogar rechtlich vorgeschrieben.

­Sie dienen zur Filterung, Säuberung von Abluft und Abwasser, welche die Fabriken und Kraftwerke bei ihren Produktionen abgeben. Die Filteranlagen sorgen durch die Bereinigung dafür, dass Schadstoffe wie z.B. bei Verbrennungen entstandene Rußpartikel, Treibhausgase wie CO2 oder bei Atomkraftwerke verunreinigte Kühlwasser oder anderen giftige Gasen und Stoffe, die Produktion bedingt freigesetzt werden, nicht an die Umwelt freigegeben werden und diese beschädigen.

Damals um das 18. Jh. herum, als die Industrialisierung begann und in den folgenden Jahren voranschritt, waren Filteranlagen noch kein Thema und so konnten, die bei der Produktion entstandenen Gase und Schadstoffe ungefiltert und ungehindert in die Atmosphäre, in den Boden, in Flüssen, Bächen und in das Meer, vordringen, verschmutzen und einiges sogar zerstören wie z.B. Pflanzen und Tiere. Diese Substanzen, welche meistens aus giftigen, gesundheitsschädlichen, radioaktiven, umweltbelastenden Stoffen bestand, führten zu den heute bekannten Umwelteinflüssen bzw. Umweltschäden wie dem Treibhauseffekt, dem Ozonloch und dem aktuellsten Thema, dem Klimawandel.

Auch heutzutage gib es noch Länder wie z.B. China und mehrere Entwicklungsländer, die ein großes gesundheitliches Risiko auf sich nehmen, indem sie auf Filteranlagen verzichten, nur um die damit verbunden hohen Kosten zur Anbringung dieser Anlagen zu verhindern. Dies hat zur Folge, dass sich am Beispiel von China eine sehr hohe Todeszahl ermitteln lässt, die auf die verunreinigte und verschmutze Luft und Wasser zurückzuführen ist.

Das ungefilterte Wasser und die ungefilterte Luft sind, wie zuvor erwähnt, nicht nur für die Umwelt schädlich, sondern auch für den Menschen. Durch stätiges Aufnehmen dieser gesundheitsschädlichen Giftstoffe kann es zu Asthma, Krebs, diversen Herzerkrankungen und zu vielen weiteren Erkrankungen kommen, die im schlimmsten Fall zum Tode führen können. Bei Schwangeren besteht die Gefahr einer Schwangerschaftskrankheit und ein erhöhtes Risiko, dass das im Leib heranwachsende Kind eine Früh- Fehl- oder Totgeburt wird.

Filteranlagen dienen ebenfalls zur Energieeinsparrung, denn indem sie Wasser und Luft von Partikeln und andern Feststoffen befreien, ist ihre Leitfähigkeit und Aufnahmefähigkeit optimaler und kann somit z.B. Wärme besser aufnehmen und transportieren. Dadurch, dass mehr Wärme aufgenommen wird und beim Transport, der nicht von Fremdstoffen behindert wird, nichts bzw. weniger verloren geht, kann die Wärme dort abgegeben werden, wo sie ursprünglich gebraut wird und hin sollte. Dies ist der Grund dafür, dass man nicht zusätzliche Wärme in die Produktion hineinführen muss, da man das gewünschte Ziel z.B. eine bestimmte Elektrizitätsmenge schon vorher erreicht hat, ohne zusätzliche Energie zu verbrauchen, welches eine Energie- und Rohstoffeinsparung bedeutet.

Unter anderem verhindern die Filteranlagen, dass Rohrsysteme durch diese Partikel und Feststoffe und dessen Absetzung an den Wänden, blockiert und verstopfen werden, welches im ungünstigsten Fall, zum Rohrbruch führen kann. Ständige Reparaturen und Systemerneuerungen sind somit, mithilfe vom Einsatz einer Filteranlage, nicht mehr oder nur geringfügig nötig.


©copyright 2009 by a-p-c.de - all rights reserved.
Logo a-p-c.de
KW 07 - Sonntag, 19. Februar 2017