Büromöbel

Der Begriff Büromöbel umfasst heute ein ganzen Konglomerat an Möbeln, die einen ergonomischen, praktischen, schönen und im günstigsten Fall auch noch einen Corporate Identity-Charakter aufweisen.

­Die Palette erstreckt sich über Sitzmöbel, Schreibtische, PC-Tische, Schränke, Container mit Einsätzen, Theken, Regale, Besprechungstische und anderes Stilvolles, das Büroräumen das nötige Ambiente gibt. Je nach Firma oder Einrichtung sind den Preisen nach oben keine Grenzen gesetzt. Anbieter für die notwendigen Einrichtungsstücke in unseren Büros, Verwaltungen und Kanzleien gibt es mehr als genug.

Repräsentativ sollten Büromöbel auf jeden Fall in öffentlich zugänglichen Bereichen und in Konferenzräumen sein. Vitrinen für Wertvolles oder Sichtstellagen für Folder und Broschüren lockern die Atmosphäre und bieten gleichzeitig Infos für Kunden.

An Rechtsanwaltskanzleien oder Arztpraxen sind wiederum andere Anforderungen gestellt. Hier arbeiten Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen zum Teil an Rezeptionen. Wartezimmer für Kunden müssen eingerichtet werden und dem Gedanken der Moderne sollte hier irgendwie Rechnung getragen werden. Zweckmäßigkeit alleine stellt heute kein Aushängeschild mehr für ein erfolgreiches Unternehmen dar. Firmen müssen nach außen ein attraktives Gesicht zeigen. Teamgeist drückt sich idealerweise eben auch in einem einheitlichen Büromöbeldesign aus.

Ob von der Stange oder individuell angefertigt, es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, Büro- und Verwaltungsräume sinnvoll und doch schön auszustatten. Flexibel gestalten sich auch die Preise. Selbst für ein kleines Budget gibt es geschmackvolles Büromöbeldesign, das den offiziellen und persönlichen Anforderungen durchaus gerecht wird. Außerdem kann man in Bereichen, in denen nicht laufend Büropräsenz notwendig ist, wie in Archiven oder Lagerstätten, vielleicht etwas einsparen. Allerdings sollte das nicht auf Kosten der Handhabbarkeit und der Sicherheit gehen.

Zukunftsweisend sind anpassungsfähige Büromöbel. Gesundheit und der sogenannte Wohlfühleffekt, besonders in den kommenden Zeiten des demografischen Wandels, sollen positiv gefördert werden. Stehpulte oder ergonomische Sitzmöbel, die vom klassischen Schreibtischstuhl deutlich abweichen, sind schon lange keine Vision mehr. Sie gehören längst in das Repertoire der renommierten Hersteller. Auch im Büromöbelbereich hat längst das Schlagwort „Lifestyle“ seinen Einzug gehalten.

Gemäß einschlägiger DIN-Norm müssen bei jedem Design natürlich die ergonomischen Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

Aus Sicht des Einzelnen würde, wenn machbar, „individuell zugeschnitten“ ganz oben auf der Liste stehen. Das sieht in der Praxis natürlich ganz anders ­aus. Doch Dank der gesetzlichen Vorschriften und der unternehmerischen Fürsorge ist eine gute Ausstattung an Büromöbeln die Normalität in unserem Lande.

Manches, was für unsere High-Tech-Gesellschaft heute neu ist, war schon mal vor langer Zeit. Dazu zählen allen voran Stehpulte, die früher gang und gäbe waren. Altes und Bewährtes, wie Sekretäre und Schreibtische, zum Beispiel im Rokoko- oder Chippendale-Design, schmückten die Schreib- und Amtsstuben oder fanden in Arbeitszimmern von Schlössern und Palästen ihren Platz. In den Siebzigern wurde mit der Einführung von Großraumbüros mehr Augenmerk auf Notwendiges und Praktisches gelegt, außerdem sollten Büromöbel eine möglichst lange Nutzungsdauer haben. Das ist auch heute noch ein wichtiges Kriterium, aber Design und technische Ausstattungsmöglichkeiten weichen innerhalb des jeweiligen Budgetrahmens diesen Punkt nach und nach auf.

Wer immer auf dem legendären, qualitativ hochwertigen Chefsessel eines Unternehmens sitzt, sollte von dieser Warte aus wohlwollend auf zufriedene Menschen, die auf, an oder neben ihren Büromöbeln sitzen oder arbeiten, schauen können.


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KW 07 - Sonntag, 19. Februar 2017